Karate für Kinder

Kinder im Alter von 5 - 13 Jahre

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Beim Heranwachsen von Kindern liefert Karate einen wertvollen pädagogischen Beitrag. Toleranz, Eigenverantwortung, Rücksichtnahme und Fairplay sind Grundwerte beim Karate. Für Kinder und Jugendliche liegt hier ein wichtiger Erfahrungsschatz für ihre weitere Entwicklung. Die Kinder lernen, dass Karate zur Selbstverteidigung dient und nicht zum Spaß angewendet werden darf.
 

Wir bieten All-Style Karate ab 5 Jahren, in äußersten Ausnahmen auch ab 4 Jahren an. Die Trainingszeiten findet ihr rechts. In der mobilen Ansicht bitte die Sidebar einschalten.

 

In unserem Konzept arbeiten wir nach dem Prinzip „Angriffe erkennen“, „Angriffe vermeiden“ und notfalls „Angriffe bewältigen“.

 

Wir beschäftigen uns mit folgenden Fragen:

 

· Was ist ein Angriff?

· Darf ich mich überhaupt wehren?

· WANN darf ich mich WIE wehren?

· Was mache ich, wenn ich beleidigt oder gar geärgert werde?

· Wie fühle ich mich gerade in dieser Situation?

· Muss ich mir alles gefallen lassen?

 

Wir arbeiten mit dem Erfolgserlebnisprinzip. Das heißt, dass jedes Kind für jede richtig gezeigte Übung einen Streifen erhält. Hat es alle neun Streifen zusammen und die Generalprüfung bestanden, darf es zur ersten Gürtelzwischenprüfung.

 

In den ersten Zwischenprüfungen stehen das Erkennen und Vermeiden von möglichen Erstangriffen im Vordergrund. Hier wird bis zum Ende der letzten Zwischenprüfungen Hauptaugenmerkt auf die Bewegungsformen, z.B. Ausweichen etc. gelegt. Dies wird bewusst ausführlich trainiert und wiederholt, da diese Bewegungsformen Grundlage späterer Verteidigungssituationen in Kombinationen mit Abwehrtechniken sind.

 

Beispiel:

Der Gegenüber möchte mir in die Haare greifen. Dies erkenne ich an der Handbewegung in Richtung meines Kopfes und reagiere, indem ich z.B. zurück gehe etc.

 

Es ist uns auch wichtig, dass Kinder lernen, ihre Gefühle und Empfindungen wahrzunehmen, diese zu verstehen, zu verteidigen, und somit sich anderen Gegenüber zu behaupten. Jedes Kind hat das Recht „Nein“ zu sagen. Auch Erwachsene müssen auf die Grenzen achten, die ihnen die Kinder mitteilen.

 

Wir besprechen daher auch folgende Themen:

 

· Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Unbekannter anspricht?

· Wie fühle ich mich, wenn andere Kinder mich ärgern?

· Wie reagiere ich der entsprechenden Situation richtig? Will ich das? Oder nicht?

· Was sagt mein Bauchgefühl?

 

Um das Selbstbewusstsein zu stärken, nutzen wir auch Medien wie "Das kleine und das große NEIN", "Ich gehe nicht mit Fremden", kleineren Videos und spielen solche und ähnliche Selbstbehauptungssituationen in Form von Rollenspielen nach.

 

Wie gut „Das kleine und das große NEIN“ funktionieren kann, berichtete uns nach solch einer Stunde eine Mutter. Beim abendlichen Zubettgehen, wollte das Kind partout nicht ins Bett und stellte sich entsprechend selbstbewusst mit einem kräftigen “Nein“ vor die Mutter.

 

Durch das Miteinander Üben knüpfen die Kinder neue (soziale) Kontakte und lernen nicht nur Selbstvertrauen in die eigene Person, sondern auch in dem Gegenüber. Dadurch entstehen oftmals sogar neue Freundschaften.

 

Weitere Inhalte beim Kindertraining:

· Koordinative Fähigkeiten

· Motoriksche Fähigkeiten

· Rechts-Links Schwächen, werden trainiert

· Respekt und Rücksicht voreinander

· Das Einheiten von Regeln und Rituale

· Abbau von (körperlichen) Ängsten

· Kräfte einteilen und so besser zu kontrollieren.

 

In den späteren Programmen sind folgende Punkte Bestandteil der Prüfungen:

· Sexuelle Belästigung und Nötigung

· Mobbing und Cybermobbing

· Notwehr

· Nothilfe

· Zivilcourage

 

Neben diesen Inhalten können sich die Kinder im sogenannten "Mattencatchen" und beim "Tickspiel" ( bis 7 Jahren) oder dem „richtigen“ Kämpfen (ab 8 Jahre) messen. Diese sind – neben dem Parcour - einmal im Jahr Bestandteil des beliebten Bleck-Ki-Ka-Cup, bei denen die Kinder in verschiedenen Kategorien Pokale gewinnen können.